Evestorf

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Chor Fidelia Evestorf

Aus der Vergangenheit lernen

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Am 18.11.2018 haben 60 Einwohnerinnen und Einwohner am „Kriegerdenkmal“ in Evestorf anlässlich des Volkstrauertages der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht.

In seiner Ansprache schlug Pastor Marcus Lüdde den Bogen vom hundertjährigen Jubiläum des Endes des 1. Weltkrieges in die Gegenwart und betonte die Notwendigkeit von Erinnerung und Trauer um all diejenigen, die in kriegerischen Konflikten ihr Leben lassen mussten: „Das nachdenkliche und trauernde Gedenken an die Toten und die moralische Würdigung ihrer Motive, auch Illusionen, dürfen nicht zur nachträglichen Rechtfertigung von Kriegen führen – Krieg als Mittel der Konfliktlösung muss im Denken und Handeln geächtet werden“. Er verwies auf die Leitidee des Philosophen Kant, sich jederzeit an die Stelle der anderen Menschen zu setzen, um ihnen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

Begleitet von Liedbeiträgen der Chorgemeinschaft Fidelia legte die Freiwillige Feuerwehr Evestorf einen Kranz am Denkmal nieder.

Ortsbürgermeister Herbst erinnerte daran, dass es der westlichen Wertegemeinschaft gut anstünde, ihre Verantwortung für die aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen, z.B. in Syrien, anzuerkennen und wahrzunehmen.

Er dankte der Freiwilligen Feuerwehr und der Chorgemeinschaft Fidelia für ihr Engagement, das Gedenken an die Toten aufrecht zu erhalten.

Die Teilnehmer an der Gedenkveranstaltung nutzten die Möglichkeit, sich im Anschluss bei Kaffee und Kuchen im Dorfgemeinschaftshaus auszutauschen.

Fotos: Füg

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Von bk am 20.11.2018
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